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FRANZ DANZI

1763-1826

war von Haus aus Cellist und Komponist. Er führte ein eher unstetes Leben. Er war mit der Sängerin Margarete Marchand verheiratet, der Tochter eines berühmten Theaterunternehmers. Mit ihr genoss er jegliche Freizügigkeit seitens seiner jeweiligen Brotherren. Mit ihr reiste er durch Europa, vornehmlich durch Italien. Als Sohn eines aus Italien stammenden Cellisten lag eine solche Vorliebe für das Land nahe. Geboren in Mannheim, wirkte Franz Danzi schon mit 15 Jahren in der kurfürstlichen Kapelle in München, man traf ihn in Prag, in Leipzig, in Stuttgart und Karlsruhe. In beiden letzteren Städten war er Hofkapellmeister. Eine große Anzahl komponierter Opern, Kantaten, Messen und Oratorien, auch kammermusikalischer Werke (u.a. das berühmte Bläserqintett in g-Moll) spricht für schöpferische Regsamkeit dieses Musikers. Danzi starb in Karlsruhe.