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CARL GOTTLIEB REISSIGER

1798-1859

Der in Belzig geborene Komponist wurde 1826 zum Nachfolger Carl Maria von Webers als Hofkapellmeister an die Dresdner Hofoper berufen. Er dirigierte 1842 die Uraufführung von Wagners Rienzi und unterrichtete Clara Schumann und Joseph Joachim Raff. Er war mit Robert Schumann befreundet, der seine Klaviertrios als „exemplarisch“ bezeichnete. Reissiger prägte während seiner Zeit als Hofkapellmeister das Musikleben in Dresden entscheidend mit. Er war es, der das Dresdner Orchester zu einem der bedeutendsten Klangkörper des 19. Jahrhunderts machte. Er war damit neben Felix Mendelssohn Bartholdy der wichtigste deutsche Kapellmeister seiner Zeit. Reissigers drei erste Streichquartette op. 111 sind 1837 veröffentlicht, und dem zu diesem Zeitpunkt bereits verstorbenen Dresdner Konzertmeister Antonio Rolla gewidmet.