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ROBERT SCHUMANN

1810-1856

wurde in Zwickau geboren als Sohn eines Buchhändlers. Außer dem Musikunterricht beim Organisten Johann Georg Kuntsch beschäftigte er sich intensiv mit der in seinem Vaterhaus vorhandenen Literatur. Der Plan, ihn von Carl Maria von Weber unterrichten zu lassen, scheiterte am Tode des Vaters. In Leipzig, wo Schumann ein „Brotstudium“ aufnehmen wollte, traf er mit Heinrich Marschner und dem Klavier- und Gesangslehrer Friedrich Wieck zusammen. Nach kurzer Unterbrechung, die ihn an die Heidelberger Universität führte, kehrte er nach Leipzig zurück. Hier widmete er sich ausschließlich der Musik, darüber hinaus betätigte er sich als Schriftsteller und Herausgeber musikalischer Zeitschriften (Neue Zeitschrift für Musik), Essays und Kritiken. Gegen vielerlei Widerstände ging er die Ehe mit der Pianistin Clara Wieck ein und unternahm mit ihr ausgedehnte Konzertreisen. 1843 holte ihn Felix Mendelssohn Bartholdy an das neu gegründete Leipziger Konservatorium, doch schon ein Jahr später übersiedelten die Schumanns nach Dresden. Zwar übernahm Robert Schumann 1850 noch die Stelle des Städtischen Musikdirektors in Düsseldorf, doch eine Nervenkrankheit beeinträchtigte mehr und mehr seine Arbeitskraft. Nach dem Versuch, im Rhein sein Leben zu enden, starb er in der Heilanstalt in Endenich bei Bonn.