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Heinrich Schütz

1585-1672

wurde in Köstritz geboren und starb in Dresden. Mit 13 Jahren wurde er Kapellknabe in Kassel und studierte später Jura in Marburg. 1609 bekam er ein Stipendium für Orgelunterricht und Komposition bei Gabrieli in Venedig. Nach drei Jahren, zurück in Deutschland, wurde er Hoforganist in Kassel und 1617 Kapellmeister am Hofe des Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen in Dresden. Infolge des Dreißigjährigen Krieges musste Schütz sich neue Anstellungen suchen, so arbeitete er in Wolfenbüttel, Gera, Zeitz, Halle, Hamburg und in Kopenhagen als Oberkapellmeister. Er reiste erneut nach Italien. Ihn reizte die Musik Monteverdis sowie das chorische und instrumentale Concerto und die Generalbass-Praxis. Seine besondere Meisterleistung besteht vor allem darin, diesen italienischen konzertierenden Stil mit den deutschen polyphonen Traditionen kompositorisch genial verbunden zu haben. Schütz verbrachte die späteren Jahre in Weißenfels. Er gilt als der erste deutsche Komponist von europäischem Rang.