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JOHANN BENJAMIN GROSS

1809-1848

Der in Elbing/Ostpreussen gebürtige Komponist trat seinerzeit vor allem als hervorragender Cellist an die Öffentlichkeit. Seine Ausbildung bekam er in Berlin, wo im Königsstädtischen Theater seine Karriere begann. Als 1. Solocellist des Gewandhausorchesters pflegte er in Leipzig rege Beziehungen zu Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann sowie zu Friedrich und Clara Wieck. Kurzzeitig wirkte er auch im Orchester des Magdeburger Theaters. Seine zahlreichen Kompositionen sind vorzugsweise seinem Instrument, dem Cello, gewidmet. Aber auch Lieder und Chorwerke flossen aus seiner Feder. Johann Benjamin Groß starb in Petersburg, wo er zuletzt im kaiserlichen Hoforchester als 1. Cellist im Range eines „kaiserlicher Kammermusikus“ gewirkt hatte.