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Heinrich Albert

1604-1651

geboren in Lobenstein, studierte zunächst Musik bei seinem Cousin Heinrich Schütz in Dresden, wechselte aber 1623 auf Wunsch seiner Eltern zum Jurastudium nach Leipzig, wo er möglicherweise auch vom Thomaskantor Johann Hermann Schein unterrichtet wurde. 1627 ging er nach Königsberg, um seine Stu­dien fortzusetzen, wandte sich jedoch schließlich der Musik zu. Von 1631 bis zu seinem Tod hatte er eine Anstellung als Organist an der Königsberger Domkirche. Er war Mitglied des Königsberger Dichterkreises und erreichte große Popularität als Liedkomponist und Dichter. Außerdem hinterließ er zahlreiche Hochzeits- und Trauerkompositionen. Sein berühmtestes Lied ist Anke von Tharaw zum Text von Simon Dach (heutzutage in der hochdeutschen Textfassung von Herder und Vertonung von F. Silcher gesungen).