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Karl Friedrich Theodor Berthold

1815-1882

wurde in seiner Heimatstadt Dresden vom Kreuzkantor Ernst Julius Otto und dem Organisten Johann Gottlob Schneider unterrichtet. 1837 trat er als Musiklehrer in die Dienste des Generals Clemens Cerrini de Monte Varchi und ging 1840 nach Russland. Ab 1843 lehrte er am adligen Fräulein-Stift in Charkow (heute ukr. Charkiw), 1849 wurde er an das Fräulein-Stift nach Sankt Petersburg versetzt und wirkte dort ab 1854 als Musikdirektor und Organist an der Sankt-Annen-Kirche, Musiklehrer und -kritiker. 1861 wurde er zum Professor für Kompositionslehre an der Russischen Kaiserlichen Hofsängerkapelle ernannt. Berthold verstarb in Dresden, wo er ab 1864 das Amt des Hoforganisten bekleidete. Neben einigen Kompositionen verfasste er auch das Buch „Die Fabrikation Musikalischer Instrumente und einzelner Bestand-theile derselben im Konigl. Sachischen Vogtlande.“