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Ferruccio Busoni

1866-1924

wuchs als Sohn eines italienischen Klarinettisten und einer deutsch-stämmigen Pianistin in Triest auf. Bereits mit 10 Jahren debütierte er in Wien als Klaviervirtuose und Komponist. 1886-88 unterrichtete er am Leipziger Konservatorium. Nach Stationen in Helsinki, Moskau und Boston ließ er sich 1894 in Berlin nieder. Bis 1915 trat er regelmäßig als Pianist auf, arbeitete daneben als Lehrer, u. a. 1900/01 in Weimar, sowie als Orchesterdirigent, wobei ihm zeitgenössische Musik besonders am Herzen lag. Von 1920 bis zu seinem Tod leitete er eine Kompositionsklasse an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin. Busoni gab u. a. Klavierwerke von Johann Sebastian Bach und Franz Liszt heraus. Seine Varianten dieser Werke lösten Kontroversen aus. Außerdem hinterließ er über 300 Originalkompositionen.