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Bernhard Cossmann

1822-1910

in Dessau geboren, studierte zunächst Cello bei Theodore Müller sowie Komposition bei Moritz Hauptmann in Leipzig. Er arbeitete an der Pariser Grand Opéra und war ab 1847 Mitglied des Leipziger Gewandhausorchesters und des Quartetts von Ferdinand David. Mit Franz Liszt, den er in Paris kennengelernt hatte, ging er 1843 nach Weimar. 1866 wurde er als Professor für Violoncello an das Moskauer Konservatorium berufen und ab 1878 unterrichtete er als Gründungsmitglied am Dr. Hoch‘s Konservatorium in Frank­furt am Main. Cossmann verstarb in Frankfurt. Er hinterließ Kom­po­sitionen für Violoncello: Salonstücke, Konzertkadenzen, Fanta­sien über Opernthemen, Transkriptionen einiger Werke von Chopin und Schuberts Erlkönig, Konzertstücke und Etüden.