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Friedrich Ernst Fesca

1789-1826

entstammte einer musikalischen Familie aus Magdeburg. Mit 11 Jahren debütierte er in Magdeburg als Violinvirtuose mit einem eigenen Violinkonzert und trat in der Folge in Konzerten der dortigen Freimaurerloge auf. Gleichzeitig erhielt er den Theorieunterricht. Ab 1805 studierte er in Leipzig beim Thomaskantor A. E. Müller, der ihn später an das Gewandhausorchester vermittelte. Nach einer kurzen Anstellung als Hofmusiker in Oldenburg, war er 1808-1813 Sologeiger der Kasseler Hofkapelle. In dieser Zeit machten sich erste Anzeichen einer Lungenerkrankung bemerkbar, die ihn über längere Zeit an öffentlichen Auftritten, nicht jedoch am Komponieren hinderte. 1814 wechselte er als Violinist an die großherzoglich-badische Kapelle nach Karlsruhe und wurde deren Konzertmeister. Krankheitsbedingt musste er das Violinspiel 1821 ganz aufgeben. Er widmete sich dann verstärkt seiner kompositorischen Tätigkeit, bis er 1826 verstarb.