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Johann Wilhelm Hertel

1727-1789

stammte aus einer Eisenacher Musikerfamilie und erhielt Unterricht in Violine und Klavier durch seinen Vater. Im Jahr 1742 kam er mit diesem nach Mecklenburg-Strelitz, wo er 1744 als Geiger und Cembalist tätig war. Nach Studien in Zerbst und Berlin kam er 1754 zunächst als Konzertmeister, dann als „Hof- und Capell-Compositeur“ nach Mecklenburg-Schwerin. Unter Herzog Christian Ludwig II. schrieb Hertel repräsentative Instrumentalmusik, unter dessen Nachfolger Friedrich verlagerte sich der Schwerpunkt seines Schaffens auf geistliche Musik. 1759-1760 war er Organist an der Marienkirche in Stralsund. 1770 wurde er zum Hofrat ernannt. Er war Privatsekretär von Prinzessin Ulrike Sophie zu Mecklenburg und gab Musikunterricht in Kreisen des Schweriner Hofes.