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Gustav Schreck

1849-1918

stammte aus Zeulenroda (Vogtland). Nach dem Besuch des Lehrer­seminars in Greiz, wo er Präfekt des Schülersingechores war, studierte er am Leipziger Konservatorium u.a. bei Ernst Friedrich Richter. 1870 zog er nach Wyborg (Finnland) und unterrichtete Musik am deutschen Gymnasium. 1874 kehrte er nach Leipzig zurück. Die Uraufführungen seiner ersten Oratorien im Gewand­haus fanden begeisterte Aufnahme. 1887 erhielt er den Lehrauftrag für Theorie und Komposition am Leipziger Konser­vatorium, wo er bis zu seinem Ruhestand – ab 1898 als Professor – wirkte. 1893 wurde er zudem zum Thomaskantor berufen und übte dieses Amt bis zu seinem Tod aus. Sein kompositorisches Schaffen umfasst vorwiegend Motetten, Psalmvertonungen sowie Kammermusik­stücke. Schreck gehörte zu den Gründungs­mitglie­dern der Neuen Bachgesellschaft.