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Rudolf Straube

1717-1780

geboren in Trebnitz/Sachsen-Anhalt (bei Könnern, Merseburg oder Teuchern?), oder Elstertrebnitz bei Leipzig oder Trebnitz (poln. Trzebnica)/ Niederschlesien, besuchte in den 1730ern die Leipziger Thomasschule. Folglich muss er unter Bachs Leitung im Chor gesungen haben. Ab 1740 studierte er an der Leipziger Universität. 1754 stellte er sich bei Jacob Adlung in Erfurt vor, der ihn als guten Lautenisten und wohl trainierten Cembalo-Studenten von Bach (sowie als jemanden, der sich ausschließlich für Reisen interessiere!) beschrieb. 1759 zog er nach London und wurde dort als hervorragender Lautenist und Spieler der Engelsgitarre (theorbenartige Laute) bekannt. Er hinterließ zwei Lauten- und fünf Gitarrensonaten (auch mit Cembalo- oder Violinbegleitung), drei Werke für Clavier sowie einige Stücke für Laute solo. Straube starb in London.