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Francesco Maria Veracini

1690-1768

geboren in Florenz, erlernte das Violinspiel bei seinem Onkel. 1711 wurde sein Violinkonzert beim Krönungsfest Kaiser Karl VI. in Venedig aufgeführt. 1714 weilte er in London, wo er im King‘s Theatre Violinsoli als Zwischenspiele in diversen Opern darbot, 1715 stand er in kurfürstlichen Diensten in Düsseldorf und kehrte 1716 zurück nach Venedig. Hier entstanden seine sechs Ouvertüren, die seinen Ruf als Komponist erhöhten, und Violinsonaten, die er dem sächsischen Kronprinzen widmete, der ihn folglich in seine Dresdner Residenz holte. Veracini war u.a. für die Anstellung der italienischer Sänger für die Hofoper zuständig. Nach dem Streit mit J. D. Heinichen und dem Kastraten Senesino kehrte er 1723 nach Florenz zurück und widmete sich der Kirchenmusik.