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Carl Friedrich Zöllner

1800-1860

gilt als die führende Persönlichkeit des mitteldeutschen Männer­chorwesens in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Er war der dritte von fünf Söhnen des Schulrektors Johann Andreas Zöllner in der sachsen-weimarischen Exklave Mittelhausen. Nach dem frühen Tode seines Vaters (1809) besuchte er die Gymnasien in Eisleben und in Eisenach sowie ab 1814 die Thomasschule zu Leipzig. Ab 1819 studierte er hier Theologie, die er aber 1822 aufgab, nachdem er schon 1820 die Gesangslehrerstelle an der Leipziger Ratsfrei­schule übernommen hatte. 1822 richtete er auch ein privates Musik­­institut ein, an dem vor allem der Chorgesang gepflegt wurde. Er eröffnete 1833 den ersten Zöllner-Verein, dem die Grün­­dung zahlreicher weiterer von Zöllner geleiteter Männer­gesangs­vereine folgte.