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04.
La Moresca

Unerhörte Barockmusik – Treffen der Jubilare

Sonntag | 19. Juni 2016 | 17:00 Uhr
Weißenfels | Heinrich-Schütz-Haus | Nikolaistraße 13
La Moresca
Claudia Hoffmann (historische Violine) | Szabolcs Illés (historische Violine) |
Petra Burmann (Theorbe) | Michaela Hasselt (Cembalo)




Ricercare bearbeitet von La Moresca
für 2 Violinen, Theorbe, Cembalo
Suite in a-Moll für Violine und B.c.
Allemand – Courant – Saraband – Gigue
Partita in e-Moll für Cembalo solo
 
Matthias Weckmann um 1616-1674
Fuge in d-Moll
 
Suite in F-Dur Entree – Sarabande – Menuet – Bourée – Menuet
Passacaglia in d-Moll
 
Sonata g-Moll für zwei Violinen und B.c.
aus: Corellisierende Sonaten
Grave – Vivace – Presto – Grave – Vivace


Das Konzert wird unterstützt durch:

Karten 15 | 12 €

Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels,
Nikolaistraße 13 | 06667 Weißenfels
Tel. 03443 302835
                    
Fremdenverkehrsverein
„Weißenfelser Land" e.V.
Touristinformation | Leipziger Straße 9
06667 Weißenfels | Tel. 03443 303070
 
Straße der Musik e.V. | Hegelstraße 73
06114 Halle (Sa.) | Tel. 0345 517 41 70
 
Abendkasse vor Ort
 
HIER: ONLINE-KARTENBESTELLUNG

Heinrich-Schütz-Haus zu Weißenfels

Heinrich-Schütz-Haus zu Weißenfels

Seit 2012 erstrahlt das 1552 erbaute Renaissancehaus in Weißenfels in vollem Glanz. Es ist eine überaus würdige Gedenkstätte für Heinrich Schütz wie auch eine sehr informative Darstellung über Leben, Werk und Wirkung seines Schaffens. Hier hat Schütz von 1657 bis zu seinem Tode gelebt. Dass es ihn nach Weißenfels gezogen hat, dem Ort seiner Kindheit, hängt wohl auch mit einer für die damalige Zeit beachtlichen Stadtmusik zusammen, die vor allem von Stadtpfeifern und Türmern repräsentiert wurde. Aber auch Kantoren füllten ihr Amt beispielgebend aus. Eine enge Freundschaft verband Schütz mit dem schon vor ihm in Weißenfels als Hauslehrer und Musikdirektor und späteren Thomaskantor lebenden Johann Hermann Schein.

 

Nahezu original erhalten verbreitet das Haus die Aura seines Wohnens und Arbeitens als einziges zu besichtigendes Wohnhaus von Heinrich Schütz. Beeindruckend ist die wieder hergerichtete Komponierstube unter dem Dach, in der zwei Fragmente aus der Feder von Schütz präsentiert werden. Bedeutende Spätwerke hat er hier komponiert, wie seine letzte Komposition, den Schwanengesang. Mit Klangbeispielen und Filmen wird dem Besucher auf eindrück-liche Weise die Musik des Meisters veranschaulicht. In einem klingenden Notenpult kann der Betrachter aus einem Chorsatz einzelne Stimmen herauslösen bzw. zusammen fügen und mitsingen.