Home Verein STRASSE DER MUSIK Musikfest UNERHÖRTES MITTELDEUTSCHLAND Tag der HAUS- UND HOFMUSIK PRESSE KOMPONISTEN
< 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 >

12.
MARAIS CONSORT

Unerhörte Grillenvertreiber – Vier Gamben und ein Cembalo

Samstag | 25. Juni 2016 | 19:30 Uhr
Bad Frankenhausen | Unterkirche | Kantor-Bischoff-Platz 8




Johann Christoph Demantius 1567-1643
Newe außerlesene / liebliche / zierliche Polnischer vnd Teutscher Art Täntze
 
Hans Leo Hassler 1564-1612
Toccata in G
Madrigal-Canzonetten: Mir traumt in einer Nacht
(in drei Teilen)
Mit dein lieblichen Augen – All Lust und Freud
Canzon in g – Canzon in d – Canzona sopra Nun fanget an
 
Fantasia a 4
 
Capriccio sopra il Cucu
 
Aus der wiederentdeckten Sammlung, 1645
Paduana – Alemanda – Courant – Ballet – Sarabanda
 
Dietrich Becker 1623-1679
Aus: Musikalische Frühlingsfrüchte..., Hamburg 1668
Sonata – Allmand – Courant – Sarband – Gigue
 
Toccata in d
Suite in d: Allemanda – Courant – Sarabanda – Gigue
 
Heinrich Schütz 1585-1672
Suite in Sonderheit auf Violen zu gebrauchen:
Paduana – Courant – Paduana – Aria – Galliard


Das Konzert wird unterstützt durch:


Karten 15 | 12 €

Tourist-Information Bad Frankenhausen
Anger 14 | 06567 Bad Frankenhausen
Tel. 034671 71717
 
Straße der Musik e.V. | Hegelstraße 73
06114 Halle (Sa.) | Tel. 0345 517 41 70
 
Abendkasse vor Ort
 
HIER: ONLINE-KARTENBESTELLUNG

Bad Frankenhausen | Unterkirche

Bad Frankenhausen | Unterkirche

Die Geschichte der Kirchen in Frankenhausen beginnt mit der Gründung eines Zisterzienserinnenklosters im Jahre 1215. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts hatte das durch die Sole und den Salzhandel wohlhabende Städtchen Frankenhausen sieben Kirchen. Bis heute sind nur noch drei Kirchen erhalten, die Oberkirche „Unsere lieben Frauen am Berge” mit dem berühmten schiefen Turm, die Kirche „St. Petri”, – als Überbleibsel einer großen vorromanischen Anlage ein Kleinod – sowie die Unterkirche, eine barocke Hallenkirche, geprägt von zweigeschossigen Längsemporen und einen Altarraum getrennt durch einen korbbogigen Triumphbogen. Im Westen baute der Orgelbauer Johann North aus Rudolstadt auf die dortige Empore eine barocke Orgel. Sie wurde vom Frankenhäuser Orgelbaumeister Julius Strobel umgebaut und erweitert. Er schuf mit ihr eine der bedeutendsten großen Orgeln der Hochromantik in Deutschland.

 

Überrascht wird das Publikum des Konzerts durch das Marais Consort in seiner Besetzung: vier Violen da Gamba und Cembalo, wenn sie 400 Jahre alte Musik erklingen lassen.