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 Grußwort Margot Käßmann

Grußwort Margot Käßmann

Martin Luther sagte über die Musik: „Nichts auf Erden ist wirksamer, sie macht die Traurigen fröhlich und die Fröhlichen traurig, die Verzagten herz­haft, reizt die Hochmütigen zur Demut, stillt und dämpft die hitzige und über­mäßige Liebe, mindert Hass und Neid.“

Die Reformation war auch eine Singe- und Beteiligungsbewegung. Oft demonstrierten Gemeinden, dass sie zum reformatorischen Glauben übergetreten sind, indem die Gemein­de begann, mitzusingen. Solche Beteiligungskultur brauchen wir ganz aktuell wieder.

Mehr noch als durch seine Schriften hat Martin Luther die neue Lehre über seine Lieder verbreitet. 36 Lieder sind von ihm überliefert, bei 20 hat er selbst die Melodie geschrieben. Es sind Ermutigungslieder und Trostlieder, aber auch liturgische Gesänge.

Es sind Texte und Melodien anderer, die unserem Leben Halt geben können, wenn wir keine Ausdrucksform für Glücksgefühle oder erlitte­nes Leid finden. Da kann ein Lied zum Gebet werden: Wer singt, betet zweifach, sagt Luther.

Von Luther selbst wissen wir, dass er gern gesungen hat und offenbar auch gut. Als „Wittenberger Nachtigall“ wurde er auch bezeichnet. Bei den Instrumenten war er offenbar eher zurückhaltend was Orgel, Trom­peten und Pauken betrifft, da griff er lieber zur Laute. Aber davon war der Reformator überzeugt: „Auf böse und traurige Gedanken gehört ein gutes, fröhliches Lied und freundliche Gespräche“. Ein Lied kann uns also Mut machen, Kraft geben, stärken.

So habe ich gern die Schirmherrschaft für das Musikfest „Unerhörtes MITTELDEUTSCHLAND“ übernommen im Reformationsjubiläumsjahr 2017.


Margot Käßmann





 Grußwort Maren Sieb und Klaus Scharrenberg

Grußwort Maren Sieb und Klaus Scharrenberg

LOTTO Sachsen-Anhalt

Vergessenen Meistern der Musik ein eigenes und besonderes Podium
beim Musikfest Uner-hörtes Mitteldeutsch­land zu bieten – dieses Konzept initiierte der Verein Straße der Musik bereits 2011. Im Jahr des Reformations­jubil­­äums 2017 wird zum 7. Mal zusammen mit der Präsentation einer beein­druckenden Reihe individueller Konzertprogramme auch die Einzigartigkeit der Region gefeiert.

Das musikkulturelle Erbe Mitteldeutschlands ist überaus viel­fältig. Den Menschen den eher unbekannten musikalischen Reichtum unserer Region näher zu bringen, die Werke von unbekannten Komponisten bekannt zu machen und Unent­decktes mit neuem Leben zu erfüllen – dieser großen Aufgabe hat sich der Verein Straße der Musik verschrieben. Dafür gilt dem engagierten Verein unser ganz besonderer Dank. Mit Freude und Sympathie verfolgt LOTTO Sachsen-Anhalt die Entwicklung des Musikfestes Unerhörtes Mitteldeutschland von Beginn an, als verlässlicher Begleiter.

Das Publikum darf gespannt sein auf wiederentdeckte Schätze mitteldeutscher Musikkultur. An musikhistorisch bedeutsamen Aufführungsorten, wie die Laurentiuskirche Halle, das Köstritzer Palais, das Schloss Ballenstedt oder das Carl-Loewe-Haus in Löbe-­
jün, werden unterschiedlichste musikalische Formationen, wie Kam­merchor, Harfen-Ensemble, Barock-Orchester oder Orgel­­musiker, erlebbar gemacht.

Die Ausstrahlung des Musikfestes Unerhörtes Mitteldeutschland und das Zum-Leben-Erwecken von wiederentdeckter Musik tragen auch mit dazu bei, dass der neugierige musikkultur-interessierte Nachwuchs von heute zum Erhalter von Traditionen und damit zum Gestalter der mitteldeutschen Kulturlandschaft von morgen wird.


Maren Sieb   Klaus Scharrenberg

LOTTO Sachsen-Anhalt





 Grußwort Daniel Schad

Grußwort Daniel Schad

Vorsitzender STRASSE DER MUSIK e.V.
Verehrte liebe Musikfreunde,

Nein, wir befinden uns nicht im ver­flixten siebenten Jahr. Wir sehen das
7. Musikfest Unerhörtes MITTELDEUTSCHLAND positiv. Es ist eine Übergangsphase, die Veränderung mit sich bringt. Dabei besinnen wir uns auf unsere Kern­kompetenz: wir präsentieren qualitativ hochwertige Konzerte an musikhistorisch bedeutsamen Orten mit unbekannten Kompo­nisten aus Mitteldeutschland. Bevor­zugt finden die 14 Konzerte an unseren bereits bestehenden Stationen auf der STRASSE DER MUSIK statt. Wir setzten bewusst auf bewährte und neue Kooperationspartner.

Ganz besonders freue ich mich, dass es uns 2017 gelungen ist neben vielen anderen Jubilaren auch Martin Luther in das Zentrum von Veranstaltungen zu stellen. Ihm vor allem haben wir es zu verdanken, dass es in Mitteldeutschland so viele Kom­ponisten gibt wie nirgendwo auf der Welt.
 
Unserer Vereinssatzung haben wir ein Zitat Martin Luthers vorangestellt: „Wer sich die Musik erkiest, hat ein himmlisch Werk gewonnen; denn ihr erster Ursprung ist von dem Himmel selbst genommen, weil die lieben Engelein selber Musikanten sein.“

Möge es uns gelingen Sie, liebes Publikum beim 7. Musikfest ein wenig in himmlische Sphären zu entführen. Besonders schöne Engel unterstützen uns dabei in der Basilika in Hecklingen. Harfenklänge ertönen in Gera und Ostrau, Laute und Mandoline werden in Ballenstedt gezupft, Gesangs- und Orgelmusik erklingt in Halle und Hettstedt. Hören Sie auch mal bewusst auf die Glockenklänge vor manchem Konzert.

Viel Freude beim Entdecken neuer und unerhörter Klänge wünscht


Daniel Schad
Vorsitzender STRASSE DER MUSIK e.V.