Home Verein STRASSE DER MUSIK Musikfest UNERHÖRTES MITTELDEUTSCHLAND Tag der HAUS- UND HOFMUSIK PRESSE KOMPONISTEN
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04.
Esperanza Ehrle | Alexandra Guiraud | Neam Tarek |
Christiane Werner (Harfen)

Unerhörte Harfenklänge – Musik mit 47 Saiten
 
Sonntag | 18. Juni | 16:00 | Petersberg | Schloss Ostrau
14:00 Festakt mit Anbringung
der Logotafel STRASSE DER MUSIK an der Patronatskirche
danach Kaffee und Kuchen im Schlosscafé
 


Georg Friedrich Händel  1685-1759
Konzert B-Dur op. 4 Nr. 6 HWV 294
Andante Allegro – Larghetto – Allegro Moderato
Tema con variazioni moderato – Passacaglia aus: Suite Nr. 7 HWV 432 in g-Moll. Transkription: Tiny Béon

Jan Ladislav Dusík  1760-1812
Sonatina 4
Larghetto con espressione – Rondo allegretto

Louis Spohr  1784-1859
Fantasie c-Moll op. 35

Elias Parish Alvars  1808-1849    
Romanze in F-Dur
Grand Fantasia op. 57
Introducion – Candenza et Rondo
La mandoline op. 84


Dieses Konzert wird unterstützt durch

Karten 12 | 10 €

Kartentelefon 034600 25 642 |
0345 5174170

Tageskasse oder
HIER: ONLINE-KARTENBESTELLUNG

06193 Petersberg OT Ostrau | Schloßstraße 11

Petersberg | Schloss Ostrau

Petersberg | Schloss Ostrau
Erste urkundliche Erwähnung erfuhr Ostrau im Saalekreis bei Halle in einer Schenkungsurkunde von 1125. Der noch heute das Schloss umschließende Wassergraben gehörte zu einer bis auf wenige Reste zerstörten slawischen Wallburg. Nachdem über die Jahrhunderte die Besitzung mehrfach die Eigentümer wechselte, erwarb 1585 die Familie von Veltheim das Anwesen und gestaltete hier in der Folge eine einzigartige Garten- und Schlossanlage. 1713 ließ Otto Ludwig von Veltheim auf dem östlichen Teil der Schlossinsel das Barockschloss nach Plänen des französischen Architekten Louis Remy de la Fosse errichten. Aufwendig saniert und ausgebaut wurde die Anlage von Hans-Hasso von Veltheim in den 1920er und 30er Jahren. Mit ihm wurde Schloss Ostrau zu einem Zentrum des Austauschs und der Begegnung, das auch nach 1933 für zahlreiche Intellektuelle ein Ort der geistigen Freiheit blieb. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er enteignet und das Schloss mit seiner wertvollen Innenausstattung durch die damaligen sowjetischen Besatzer beschlagnahmt und z.T. stark zerstört. Das Schloss zählt zu den beeindruckendsten Barockbauten in Sachsen-Anhalt.

Die Patronatskirche, Teil des Schlossensembles, ließ Otto Ludwig von Veltheim Ende des 17. Jahrhunderts bauen. Weithin sichtbar ist ihr Turm mit seiner barocken Dachhaube. Zur Kirch- und Orgelweihe im Jahre 1704 gab Veltheim zwei Festkantaten bei Johann Justus Kahle in Auftrag. Neben Kahle selbst wirkte schließlich auch Händels hallescher Lehrer Friedrich Wilhelm Zachow an der Uraufführung der beiden Kantaten in Ostrau mit.