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10.
Alfred Zachertz (Blockflöte) | Antje Zoller (Gitarre)

Unerhörte Musik der Reformation – Ausstrahlung in nachfolgende Zeiten
 
Samstag | 24. Juni | 19:30 | Daasdorf am Berge | Dorfkirche
 
Veranstalter des Kooperationskonzertes:
Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land


Hans Leo Haßler  1564-1612
Tanzen und Springen

Michael Praetorius  1571-1621
Tänze aus: Terpsichore

Hans Neusidler  1508-1563
Ein Tuger Welscher Tanz mit Hupff Auff

Anonym Hamburg
So treiben wir den Babst heraus (1548)

Johann Hermann Schein  1586-1630
Nun freut Euch, liebe Christen g´mein

Carl August Haupt  1810-1891
Nun bitten wir den heiligen Geist. Text: M. Luther

Hans Neusidler 
Wascha Mesa

Johann Crüger  1598-1662
Ein feste Burg ist unser Gott. Text: M. Luther 1529

Jacob van Eyck  1590-1657
Pavane Lacryme aus: Der Flötenlusthof

Hans Neusidler
Zart schöne Frau

Giovanni Battista Riccio  1570-1621
Canzona

August Harder  1775-1813
Geh aus mein Herz und suche Freud. Text: P. Gerhard 1653

Štepán Rak  *1945
Temptation of Renaissance (1984)

Martin Luther  1483-1546
Ein neus Lied, wir heben an

Jacob van Eyck
Onder de Linde groene

Johann Sebastian Bach  1685-1750
Wohl mir, daß ich Jesus habe aus: BWV 147


Dieses Konzert wird unterstützt durch

Karten 6 | 5 €

Kartentelefon 03644 540222

Abendkasse

99428 Daasdorf am Berge | Dorfkirche

Daasdorf am Berge | Dorfkirche

Daasdorf am Berge | Dorfkirche
Die Dorfkirche in Daasdorf am Berge wurde Mitte des 18. Jahrhunderts an gleicher Stelle gebaut, an der ein Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert einem Feuer zum Opfer gefallen war.

Heute ist die Daasdorfer Dorfkirche eine evangelische Kirche im Kreis Weimarer Land. Sie ist aus regionalem Muschelkalk gebaut und verputzt, während Fenster und Türen aus Sandstein gefertigt wurden. Die aus der alten Kirche noch erhaltene romanische Chorturmanlage mit Stützpfeilern und schmalen Lichtschlitzen wurde in die neue barocke Kirche mit Sattelwalmdach einbezogen. Die Innenausstattung der Kirche ist sehr reich an barocken Schmuckelementen. Eine eingemeißelte Inschrift weist das Datum 1751 aus. Beeindruckend ist der große Kanzelbau. Im Altaraufsatz befindet sich ein Portrait Martin Luthers des Goethemalers Schmeller. Zu den Besonderheiten gehören drei aus verschiedenen Zeiten stammende Glocken, darunter die älteste Glocke des Kreises Weimarer Land aus dem Jahr 1250.

Aus Anlass des Reformationsjubiläums widmet sich das Programm der Lutherzeit und späteren Komponisten, deren Werke in geistiger Nähe zu der Musik vor 500 Jahren stehen.