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11.
Brigitte Horlitz (Oboe) | Martin Stephan (Orgel)

Unerhörte Komponisten – Entdeckungen und Ausgrabungen
 
Samstag | 24. Juni | 19:00 | Halle (Saale) | Maria-Magdalenen-Kapelle
 


Johann Wilhelm Hertel  1727-1789
Partita in C-Dur für Oboe und obligate Orgel
Allegro ma non troppo – Largo – Allegro

Johann Heinrich Buttstedt  1666-1727
Suite in D-Dur
Allemande – Courante – Sarabande – Menuett – Aria

Carl Philipp Emanuel Bach  1714-1788
Sonate g-Moll für Oboe und Orgel
Adagio – Allegro – Vivace

Johann Bernhard Bach  1676-1749
Choralbearbeitung: Allein auf Gott setz dein Vertrauen

Johann Ludwig Krebs  1713-1780
Fantasie für Oboe und Orgel in g-Moll

Max Reger  1873-1916
Toccata und Fuge in D op. 59 für Orgel
Romanze in G-Dur. Bearbeitung für Oboe und Orgel
Andante con moto

Karl Piutti  1846-1902
Festhymnus für Orgel

Gustav Ernst Schreck  1849-1918
Sonate op. 13 für Oboe und Klavier. Bearbeitung für Oboe und Orgel
Allegro – Andante quasi Allegro – Allegro di molto


Dieses Konzert wird unterstützt durch

Karten 15 | 12 €

Kartentelefon 0345 5174170

Abendkasse oder
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06110 Halle (Saale) | Friedemann-Bach-Platz 5 | Moritzburg

Halle (Sa.) | Magdalenen-Kapelle

Halle (Sa.) | Magdalenen-Kapelle
Die kleine Kapelle gehört zum Moritzburg-Ensemble, Kunstmuseum von Sachsen-Anhalt. Über die Fertigstellung des Sakralbaus 1509 für Erzbischof Ernst von Sachsen informiert ein speziell für die Kapelle gefertigtes Wappen. Die Heiligen Mauritius und Katharina halten das Wappenschild Kardinal Albrechts. 1513 wurde das Herz des Erzbischofs Ernst in der Kapelle bestattet. Bemerkenswert für die relativ kleine Kapelle sind die großen Spitzbogenfenster und das hohe Satteldach. Eine innen umlaufende Empore auf Arkadenbögen über Rund­pfeilern schafft einen seitenschiffsartigen Umgang.

Die Maria-Magdalenen-Kapelle erlebte eine wechselvolle Geschichte, bis 1817 der preußische Kronprinz Wilhelm bei einem Besuch der Kapelle voller Begeisterung veranlasste, dass sie wieder aufgebaut und zum preußischen Denkmal erklärt wurde. 1894 zum 200. Jahrestag der Universitätsgründung wurde die Kapelle umgebaut, neu ausgestattet und zur Universitätskirche erklärt.

Heute wird die Kapelle von der Universität als auch von der evangelisch-lutherischen Gemeinde St. Magdalena genutzt. 1990 wurde eine neue Orgel in das historische Gehäuse gebaut.