Home Verein STRASSE DER MUSIK Musikfest UNERHÖRTES MITTELDEUTSCHLAND Tag der HAUS- UND HOFMUSIK PRESSE KOMPONISTEN
< 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 >

12.
Birgit Schwab (Barocklaute) | Daniel Ahlert (Mandoline)

Unerhört Gezupftes – Musik deutscher Adelshöfe
 
Sonntag | 25. Juni | 16:00 | Ballenstedt | Schloss Festsaal
 


Silvius Leopold Weiss  1687-1750
Sonate Nr. 20 in d
Prelude – Un poco Andante – La Badinage – Le Sicilien – Menuett – Gigue

Carl Friedrich Abel  1723-1787
Fantasia

Adam Falckenhagen  1697-1754
Concerto Nr. 3 in D
Larghetto – Allegro – Tempo di Polonese – Tempo di Minuetto

Rudolf Straube  1717-1780
Sonata Nr. 1
Allegro – Adagio – Vivace

Johann Sebastian Bach  1685-1750
Suite A-Dur, BWV 1025    
Entrée – Rondeau – Courante – Sarabande – Menuet – Allegro
Dieses Konzert wird unterstützt durch

Karten 15 | 12 €

Kartentelefon 039483 263 |

0345 5174170


Tageskasse oder
HIER: ONLINE-KARTENBESTELLUNG

06493 Ballenstedt | Schlossplatz 3 | Schloss

Ballenstedt | Schloss

Ballenstedt | Schloss
Vor der Errichtung des Schlosses stand an derselben Stelle ein Kloster aus dem 11. Jahrhundert. Mit der Machtübernahme durch Albrecht den Bären und seinen Vater Otto den Reichen aus dem Geschlecht der Askanier verlor das Kloster immer mehr an Bedeutung bis es der Fürst Wolfgang von Anhalt übernahm und es säkularisierte.

Es begann der Ausbau des heutigen barocken Schlosses, aber der Dreißigjährige Krieg unterbrach jäh die friedliche Nutzung. Das Schloss wurde besetzt, geplündert und Teile zerstört. Erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde wieder am Schloss gebaut. Der Südflügel und Gebäude an der Auffahrt zum Schloss entstanden, die Klosterkirche wurde abgerissen und der Nordflügel mit der neuen Schlosskirche gebaut. 1765 wurde Ballenstedt von den Fürsten von Anhalt-Bernburg zur Residenz erhoben, und das Schloss wurde als Wohnsitz umgestaltet. In dieser Zeit entstanden auch das Schlosstheater, das von Albert Lortzing und Franz Liszt bespielt wurde, und der Schlosspark in der Gestaltung von Peter Joseph Lenné.

Das weithin sichtbare Schloss ragt majestätisch über alle Gebäude des Ortes und ist eine wichtige Station auf der Straße der Romanik. Heute befinden sich im Schloss ein Museum mit Ausstellungen, besonderer Anziehungspunkt ist das Filmmuseum mit Einblicken in die Kino- und Filmgeschichte der letzten 100 Jahre sowie ein Restaurant und ein Hotel.