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13.
Chemnitzer Barockorchester | Johann-Walter-Kantorei Torgau | Gesine Adler (Sopran) | Henriette Reinhold (Alt) | Nico Eckert (Tenor) | Lars Conrad (Bass) |
Ekkehard Saretz (Leitung)

Unerhörter Johann Walter – Geistliche Klänge
 
Sonntag | 25. Juni | 17:00 | Torgau | Stadtkirche St. Marien
 
Veranstalter des Kooperationskonzertes:
Johann Walter Kantorei Torgau


Johann Walter  1496-1570
Magnificat Tertii Toni

Johann Sebastian Bach  1685-1750
Kantate BWV 10 Meine Seele erhebt den Herren
Magnificat BWV 243


Dieses Konzert wird unterstützt durch

Karten 12 €

TIC | Markt 1 | 04860 Torgau |

03421 70140  | info@tic-torgau.de

04860 Torgau | Wintergrüne 2 | Stadtkirche

Torgau | Stadtkirche St. Marien

Torgau | Stadtkirche St. Marien
Die spätgotische Hallenkirche St. Marien steht im Zentrum der Altstadt von Torgau, einer Stadt mit einer über eintausendjährigen Geschichte im Nordwesten des heutigen Freistaates Sachsen. Torgau ist ein bedeutender Ort der Reformation. Der sächsische Kurfürst und das Torgauer Bürgertum unterstützten Martin Luther in seinen reformatorischen Ideen. Hier konnten Luther und Philipp Melanchthon zusammen mit Justus Jonas und Johannes Bugenhagen die „Torgauer Artikel“ verfassen als Grundlage für das Augsburger Bekenntnis und die Entstehung der eigenständigen Konfession.

Die Kirche St. Marien besteht aus drei Kirchenschiffen, wobei das Mittelschiff durch einen Chor verlängert ist. Über dem noch erhalten gebliebenen romanischen Westwerk erhebt sich weithin sichtbar eine Doppelturmanlage während der Südturm infolge baulicher Veränderungen ein barockes Gepräge erhielt. Das Westportal ist gotisch und die Sakristei wurde in der Renaissance-Epoche angebaut.

Der architektonische Reiz der Kirche wird durch eine beeindruckende Innenausstattung ergänzt. Die Kanzel mit Evangelisten-Darstellungen wurde Ende des 15. Jahrhunderts gebaut, die Taufe entstand 100 Jahre später. Zu den Kostbarkeiten der Kirche gehören die Epitaphien, unter ihnen das berühmteste der 1552 in Torgau verstorbenen Witwe Martin Luthers, Katharina von Bora. 1984 wurde vom Orgelbaumeister Siegfried Schuster aus Zwickau eine Orgel mit 41 Registern (Schleifladen) auf drei Manualen und Pedal gebaut.