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07.

Unerhörtes Wandelkonzert – Von Hildebrandt zu Ladegast

 

Hélène Nassif (Barockharfe) | David Franke (Orgel)


Sonntag | 17. Juni 2018 | 17:00 | Naumburg |

Kirche St. Wenzel und Kirche St. Marien-Magdalenen



Kirche St. Wenzel (Hildebrandt-Orgel von 1746)


Johann Gottfried Müthel  1728-1788
Fantasie Es-Dur für Orgel


Leopold Sylvius Weiss  1687-1750
Sonate in G WeissSW 5 für Barockharfe
Prélude – Allemande


Georg Friedrich Kauffmann  1679-1735
Aus: Harmonische Seelenlust für Orgel
Ich ruff zu dir Herr Jesu Christ à 2 – Allegro


Friedrich Wilhelm Marpurg  1718-1795
Wer nur den lieben Gott lässt walten für Orgel
Andante


Georg Friedrich Kauffmann
Aus: Harmonische Seelenlust für Orgel
Gelobet seyst du, Jesu Christ – Andante


Leopold Sylvius Weiss
Sonate in G WeissSW 5 für Barockharfe
Courante – Bourrée


Johann Gottfried Müthel
Fantasie G-Dur für Orgel


Kirche St. Marien-Magdalenen (Ladegast-Orgel von 1869)


Heinrich Wilhelm Stolze  1801-1868
Aus: Die wohltemperierte Orgel op. 58
Präludium und Fuge C-Dur – Sehr gemäßigt


Leopold Sylvius Weiss
Sonate in G WeissSW 5 für Barockharfe
Sarabande – Menuet


Gustav Ernst Schreck  1849-1918
Jesus, meine Zuversicht für Orgel – con moto
O Ewigkeit, du Donnerwort – con moto

 

Leopold Sylvius Weiss
Sonate in G WeissSW 5 für Barockharfe – Gigue

 

Franz Liszt  1811-1886
Präludium und Fuge über B-A-C-H



Diese Konzert wird unterstützt:

Karten 15 | 12 €

Kartentelefon: 0345 5174170
Postalisch: Straße der Musik e.V.
Hegelstraße 73 | 06114 Halle  
 
Abendkasse oder
HIER: ONLINE-KARTENBESTELLUNG

Stadtkirche St. Wenzel
zu Naumburg

Stadtkirche St. Wenzel zu Naumburg
06618 Naumburg | Topfmarkt 18
Kirche St. Wenzel
 
Die St. Wenzelskirche wurde erstmals 1218 und 10 Jahre später in einer Urkunde des Papstes erwähnt. Die heutige spätgotische Hallenkirche wurde nach einem Brand ab 1426 mit der Errichtung des Ostchores gebaut, während das Westportal erst fast 100 Jahre später vollendet wurde. In das barocke Gehäuse der Vorgänger-Orgel wurde 1746 eine Hildbrandt-Orgel eingebaut. Letztere wurde von Johann Sebastian Bach mitgeplant und von ihm und Gottfried Silbermann abgenommen. Erster Organist wurde Bachs Schwiegersohn Johann Christoph Altnickol. Nach Umbauten durch mehrere Orgelbauer, unter ihnen zunächst Friedrich und dann Oskar Ladegast, später durch die Orgelbaufirma Walcker, erfolgte 1993-2000 die Rekonstruktion und Restaurierung des Instrumentes auf den Originalzustand von 1746, ausgeführt durch die Firma Hermann Eule Orgelbau Bautzen. 2000 konnte die Orgel in ihrem ursprünglichen Zustand wieder eingeweiht werden.

St. Marien-Magdalenen Kirche
zu Naumburg

St. Marien-Magdalenen Kirche zu Naumburg

06618 Naumburg | Poststraße 1
Kirche St. Marien-Magdalenen

Die Hospitalkirche St. Marien-Magdalenen stammt aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts, wurde allerdings 1544 geschlossen. Das heutige barocke Gebäude entstand 150 Jahre später als Friedhofskirche, und ab 1752 wurde es als Pfarrkirche genutzt. 1783 bekam die im klassizistischen Stil gebaute Hufeisenempore vom Orgelbauer Christian Friedrich Poppe eine Orgel. 1869 erbaute der damals schon weltbekannte Weißenfelser Orgelbauer Friedrich Ladegast ein neues Instrument für die Kirche mit 23 Registern auf zwei Manualen und Pedal. Damit die Orgel akustisch voll zur Geltung kommen konnte, wurde eigens die zweite Empore aus der Kirche entfernt. Orgel und Kirche bilden heute eine original erhaltene Einheit mit hohem Denkmalwert, und die Ladegast-Orgel von St. Marien-Magdalenen gehört zu den schönsten erhaltenen Instrumenten Ladegasts.